Sensationeller Erfolg in Wimbledon: Barbora Zahlavova-Strycova steht nach dem Erfolg gegen Na Li im Achtelfinale! Foto: pd

Die Sensation von Wimbledon: Barbora Zahlavova-Strycova besiegt Na Li

Das war die Sensation am Freitag: Barbora Zahlavova-Strycova (28), auf Rang 43 in der Weltrangliste geführt, hat die an zwei gesetzte Weltranglistenzweite Na Li (32, China) in Wimbledon aus dem Wettbewerb geworfen. Seitdem heißt die Bocholter Meisterspielerin beim größten und traditionsreichsten Tennisturnier der Welt “giantkiller”.

Noch nie hatte die 28-Jährige in Runde vier, dem Achtelfinale, gestanden: Seit heute Nachmittag gehört sie zu den besten 16 Spielerinnen beim Turnier. 2008 und 2010 war Endstation in Runde drei gewesen bei insgesamt zwölf Teilnahmen; 2013 zog sie im Doppel bis ins Viertelfinale ein.

Sie gewann nach 139 Matchminuten mit dem knappsten möglichen Ergebnis 7:6 (7:5) und 7:6 (7:5) gegen eine der Topfavoritinnen. Sie hat bereits zweimal Grand Slams gewonnen: Anfang des Jahres die Australian Open und 2011 die French Open.

In Runde vier spielt die Bocholterin gegen eine Ex-Bocholterin: Caroline Wozniacki aus Dänemark, an 16 gesetzt. Und nach diesem Erfolg ist alles möglich, auch ein Weiterkommen ins Viertelfinale.

“Das war absolutes Weltklassetennis. Höchstes Niveau, immer spannend, sensationell”, gratulierte Bundesligacoach Hartmut Bielefeld in Bocholt seinem Tennisgirl, die alle drei jüngsten Bocholter Meisterschaften des TC Fidonia mitmachte. “Endlich hat sie ganz ruhig gespielt, überlegend und nicht aufbrausend. Das war vielleicht der eigentliche Schlüssel zum Erfolg”, analysierte Bielefeld am heimischen TV.

Und Barbora Zahlavova-Strycova konnte ihren Erfolg kaum fassen: “Das ist es, warum ich Sport mache: Hier in Wimbledon auf Rasen auf dem Court zu stehen – was will man mehr?” Barbora, rundum zufrieden.

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Lucie Safarovain Runde vier!

Und anschließend gab es einen weiteren großen Erfolg für eine Spielerin des TC Fidonia: Fed-Cup-Kollegin Lucie Safarova setzte sich ebenfalls in Runde drei durch. Sie an 23 geseetzte Tschechin siegte 6:4, 6:2 gegen die an zehn gesetzte Slowakin Dominika Cibulkova. Safarova trifft im Achtelfinale der besten 16 Profis in Wimbledon auf ihre Landsfrau Tereza Smitkova (19, WTA-175.), die gegen die Serbin Bojana Jovanoswki in drei Sätzen gewann.

Alizé Cornet, an 25 gesetzt, spielt in Runde drei gegen die topgesetzte Serena Williams.

Irina Begu verlor in Runde zwei gegen Andrea Petkovic 4:6, 6:3, 1:6. “Irina ist nicht die absolute Rasenspezialistin. Deshalb war die zweite Runde für sie schon ein großer Erfolg”, relativierte Hartmut Bielefeld.

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